Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg 

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Schulsozialarbeit

Armin Hoberg, Diplom-Sozialpädagoge
Sprechstunde Dienstag 10:00 bis 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
Büro Tel:  02451/ 931025
 Tätigkeitsschwerpunkte:

    • Beratung bei  Erziehungsfragen 
    • Beziehungsarbeit
    • Konfliktberatung  /Mediation
    • psychosoziale  Beratung
    • Freizeitangebote
    • Suchtprophylaxe
    • soziale Projektarbeit
    • Kooperation /Vernetzung

Unterstützung und Beratung
Schulsozialarbeit beinhaltet eine Vielzahl von Angeboten und Hilfestellungen, die dazu beitragen können, Schule als einen Lebens-mittelpunkt von Kindern und Jugendlichen qualitativ mitzugestalten und zu verbessern. In diesem Zusammenhang versteht sich Schulsozialarbeit als Beziehungsarbeit im Lebensraum Schule. Dementsprechend konkretisiert sich Schulsozialarbeit auch bei der Planung und Durchführung von außerunterrichtlichen Angeboten und Aktivitäten (Arbeitsgemeinschaften, Teestubenbetrieb, Lauftreff, Pausenangebote,...).
Ein ganz wesentlicher Schwerpunkt von  Schulsozialarbeit  ist die psychosoziale Beratung/Begleitung für einzelne Schüler/innen bei der Bewältigung von individuellen Schwierigkeiten (z.B. Schwierigkeiten mit Mitschülern, Verhaltensauffälligkeiten, Probleme im häuslichen Umfeld, Suchtprobleme, Ängste, etc.). Darüber hinaus bietet die Schulsozialarbeit auch Eltern die Möglichkeit, sich bei Erziehungsfragen vertraulichen Rat und Unterstützung zu holen.

Soziale Projektarbeit
Insbesondere im Bereich der Gewaltprävention bietet es sich an,  wichtige soziale Kompetenzen und Fertigkeiten im Rahmen von Projektarbeit zu vermitteln und einzuüben. Wichtig ist hierbei eine möglichst große Ablösung vom regulären Unterrichtsgeschehen, um einen nachhaltigeren Zugang zu diesen persönlichkeitsbildenden Inhalten zu ermöglichen. Dementsprechend werden durch die Schulsozialarbeit soziale Projekte erarbeitet und durchgeführt, die zu einem entspannterem und gewaltfreiem Miteinander im Schulalltag beitragen können.
In diesem Zusammenhang bietet auch die regelmäßige Ausbildung von Schülerstreitschlichtern, die Ausbildung von Kontaktschülern in Stufe 7, sowie die Durchführung des Sozialtrainings in Stufe 5 und 7 den Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich eigenverantwortlich für eine funktionierende Schulgemeinschaft zu engagieren .

Kooperation
Häufig ist es bei Problemen sinnvoll neben den Eltern, auch externe Fachinstanzen ( z.B. Jugendamt, Erziehungsberatungsstellen, Ärzte,..) in einen Hilfeprozess mit einzubeziehen.
Schulsozialarbeit versteht sich in diesem Kontext auch als ein vermittelndes Bindeglied an der Nahtstelle zwischen Schule und Jugendhilfe.
Konkret werden in Absprache mit den Ratsuchenden und /oder seinen Eltern Möglichkeiten der außerschulischen Unterstützung besprochen und bei Bedarf ein Erstkontakt vermittelt.
Besonders bei der Planung von Hilfen zur Erziehung ist es wichtig, alle am Prozess Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrer, evt. Jugendamt oder Beratungsstelle,..) an einen Tisch zu bekommen, um eine gemeinsame Vorgehensweise abzusprechen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Sofern keine massive Gefährdung vorliegt, geschieht nichts gegen den Willen der Ratsuchenden.

Freiwilligkeit und Verschwiegenheit
Sämtliche Angebote der Schulsozialarbeit an Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen unterliegen dem Prinzip der freiwilligen Inanspruchnahme. Alle Gespräche über persönliche Angelegenheiten unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Dementsprechend werden keinerlei Informationen aus persönlichen Gesprächen ohne Einverständnis der Ratsuchenden an andere Personen weitergegeben.

Pressebericht zur Schulsozialarbeit
(Heinsberger Nachrichten 29. 09. 2006)